BLANKWEINEK

BLANKWEINEK

Die Verbindung von Bairisch Folk und bairischem Chanson - geht das überhaupt?  Auf ihrem Debütalbum „Dahoam“ wagt das Duo BlankWeinek den Spagat. 

Sie haben das bairische Chanson erfunden. Behaupten BlankWeinek selbstbewusst. Doch was soll das sein? Bairisches Chanson? Wer an das französische Vorbild denkt, liegt falsch. Obwohl es ein paar Songs auf dem Album „Dahoam“ gibt, die durchaus diese Richtung einschlagen.

Die Ballade „Aufgwacht“ etwa, oder das düstere „Die Nacht“. „Wir erzählen Geschichten“, sagt das musikalische Mastermind Andreas Weinek. „Das ist es, was uns mit dem Chanson verbindet“. Keck mischen sie aber auch noch andere Stilelemente dazu. Bairisch Folk oder ein Schuss Country etwa. Selbst balkaneske Töne finden sich, zum Beispiel beim „Ostwind“. In den Liedern geht es um Liebe, Sehnsucht, Beziehung, wie etwa bei „Dann kummst Du“ oder „Gemeinsam“.  Beim Lied „Aufgwachsn am Land“ werden Kindheitserinnerungen wach. „Irgendwann“ und das morbid wienerische  „Der letzte Tschick“ beschäftigen sich mit dem Tod.

Und dann ist da noch das ewige Thema Heimat. „Wir wollen den viel strapazierten Begriff nicht den Falschen überlassen. Denjenigen, die ihn für Ausgrenzung bis hin zum Rassismus pervertieren. Dagegen singen wir an“. Deshalb wird das bairische „Mia san mia“ Gefühl gehörig auf die Schippe genommen. Oder die Liebe zum bairischen Bier im Lied „A Hoibe“. Allerdings immer mit einem gehörigen Schuss Ironie. Die muss allerdings jeder selbst für sich entdecken. Auf dem Präsentierteller servieren BlankWeinek erstmal gar nix. Nur ihr bairisches Chanson eben.

Am 20. Oktober werden BlankWeinek bei einer Gala anläßlich des 10 jährigen Jubiläums der  täglichen Serie Dahoam is Dahoam mit den Songs „Dahoam is Dahoam“, „A Hoibe“ und „Irgendwann“ aus ihrem Debutalbum auftreten. Die Gala wird am Freitag, 20. Oktober um 22.00 Uhr im Bayerischen Fernsehen übertragen.

Die Instrumentierung ist vielfältig und entspricht dem Variantenreichtum der erzählten Geschichten. Da treffen sich Geige, Akkordeon und Kontrabass mit Schlagzeug, Banjo, Mandoline und Akustikgitarre. Garniert wird das ganz mit Mundharmonika und Bläsern. Fertig ist es, das bairische Chanson. Erzählt werden die Geschichten von Schauspieler Harry Blank (bekannt aus der Erfolgsserie „Dahoam is Dahoam“ im bairischen Fernsehen), fein nuanciert, je nach Stimmungslage.

Dazu wurden Gastmusiker wie Micha Braun (Haindling) oder Marlene Schuen (Ganes) eingeladen. Für die Produktion zeichnen Flo Rein (Banana Fishbones) verantwortlich und der Haindling Keyboarder Michael „Mufty“ Ruff, der auch bei BlankWeinek live und auf Platte in die Tasten greift.

Als Bonustrack gibt es das gleichnamige Titellied aus der Erfolgsserie „Dahom is Dahoam“ in einer zeitgemäßen Country-Version.

Booking: Patrick Oginski

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